Ü30 überzeugt im Pokal

BSG BA Neukölln

Unsere Ü30-Senioren eröffneten heute die Rückrunde mit dem Pokalspiel gegen den FC Borussia Berlin. Bei eisigen 3° C pfiff Schiedsrichter Rolf Angermund pünktlich um 19:30 Uhr an und hatte von der ersten Minute an alle Hände voll zu tun.
Die Gäste konnten die anfängliche Unsortiertheit der BSG ausnutzen und gingen mit 0:1 in Führung.

Unsere Jungs brauchten eine Weile um sich an den extrem langen Kunstrasen ihres neuen Heimplatzes zu gewöhnen. Das Geläuf ist brutal weich, tief und rutschig. Es wird sicher noch ein paar Spiele und Trainingseinheiten brauchen, bis sich der richtige Schuh für diesen Platz herausstellt und sich die Mannen von Coach Patrick El-Sayed mit ihrem zweiten Wohnzimmer anfreunden können.

Nach dem Rückstand zeigten sich die Hausherren dann doch deutlich überlegener und zwangen den technisch starken und aggressiven Gegner ein ums andere Mal in die eigene Hälfte zurück.
Nach dem dann schnell gefallenen Ausgleich ließ die Führung nicht lange auf sich warten. Tor um Tor erhöhten die Neuköllner dann ihren Vorsprung und der hervorragende Schiri konnte am Ende ein deutliches 7:2 für die BSG BA Neukölln im Spielbericht notieren.

Die Brisanz der Partie lag hauptsächlich in der ersten Halbzeit, in der der Unparteiische die Partie mit diversen gelben Karten beruhigen musste. Allerdings wurden alle, die noch auf mindestens einen Platzverweis gesetzt hatten, eines Besseren belehrt. Die Spieler beider Seiten hatten die deutlichen Signale des Schiedsrichters verstanden (der immerhin schon 2. Bundesliga gepfiffen hat!) und schalteten einen Gang zurück.

BSG BA NeuköllnEin ganz besonderes Lob geht an die Torhüter beider Teams, die sich mit diversen Paraden auszeichnen konnten.
Der Gästekeeper spielte extrem stark mit und machte eher als „Sechser“ auf sich aufmerksam, parierte auf der Linie überragend und konnte sogar einen Neunmeter abwehren.
Bei uns zeigte Patrick Brelle (links) einmal mehr, warum er als bester Torhüter in der Liga gehandelt wird. Wenn man dachte, dass er nach 10 Minuten Nichtstun bereits eingefroren sein musste, kratzte er urplötzlich eigentlich Unhaltbare von der Linie und war immer hellwach.

Unterm Strich war es – trotz des deutlichen Ergebnisses – ein hartes Stück Arbeit für unsere Senioren, die als Titelverteidiger gegen einen Landesligisten heute sogar zwischenzeitlich in Rückstand geraten waren. Allerdings wurden unsere Anhänger zu keiner Zeit nervös. Denn wer die Jungs kennt, der weiß, dass sie stets die Ruhe bewahren und immer noch eine Schippe drauflegen können.

Es hat sich mal wieder gelohnt dabei gewesen zu sein!

 

RICO
Pressewart

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